Informativ.

transparent.

bewusst.

Kriterien und Mindestanfor­derungen für Tierwohl­programme

Mit den Kriterien für die unterschiedlichen Haltungsformen schaffen wir einen festen Rahmen und eine eindeutige Zuordnung für Produzenten und Verbraucher.

Die Einhaltung der jeweiligen Kriterien wird streng kontrolliert. So können wir eine größtmögliche Sicherheit für den Handel und den Verbraucher gewährleisten.

Unten finden Sie die Mindestanforderungen der jeweiligen Haltungsform pro Tierart, wie Sie nach der Umstellung von der 4stufigen auf die 5stufige Haltungsformkennzeichnung gelten werden.

Programm
Platz

Mindestfläche Laufstall/Tier:

bis 150 kg Mindestfläche

1,5 m²/Tier;

bis 220 kg 1,7 m²

bis 400 kg 1,8 m²

über 400 kg 2,2m²

Mindestfläche Laufstall/Tier:

bis 150 kg Mindestfläche

1,5 m²/Tier;

bis 220 kg 1,8 m²

bis 400 kg 12,5 m²

über 400 kg 3m²

Mindestfläche Laufstall/Tier:

bis 150 kg Mindestfläche

1,5 m²/Tier;

bis 220 kg 2 m²

bis 400 kg 3 m²

über 400 kg 4m²

Mindestfläche Laufstall/Tier:

bis 150 kg Mindestfläche

1,5 m²/Tier;

bis 220 kg 2,5 m²

bis 400 kg 4 m²

über 400 kg 5m² aber mind. 1m²/100 kg

Mindestfläche Laufstall/Tier:

bis 100 kg 1,5 m²;

bis 200 kg 2,5 m²;

bis 350 kg 4 m²;

über 350 kg 5 m², aber mind. 1 m²/100 kg

Haltung

Stallhaltung; möglichst Laufstallhaltung

Anbindehaltung

Laufstallhaltung
oder für Ochsen & Färsen: Kombinationshaltung1 mit Weidegang (mind. 120 Tage à 2 h) bzw. mit Laufhof oder Bewegungsbucht mit mind. 4,5m² / Tier. Die Bewegungsfläche muss aus mindestens 16 m² zusammenhängender Fläche bestehen.

 

Für Bullen: keine Anbindehaltung

Laufstallhaltung mit ganzjährig nutzbarem Laufhof (mind. 3 m²/Tier im Laufhof)

oder Laufstallhaltung mit Weidegang (mind. 120 Tage / 6 h)

oder Offenfront­laufstall

keine Anbindehaltung

Laufstallhaltung mit ständigem Zugangs zu Auslauf:
Laufhof (mind. 3m²/Tier)

oder Weide

 

Keine Anbindehaltung

Laufstallhaltung mit Auslauf

oder Weide

 

Keine Anbindehaltung

Enthornung der Kälber – falls auf dem Betrieb praktiziert
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
Enthornung nur im Ausnahmefall auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt mit Schmerzlinderung
Enthornung nur im Ausnahmefall auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt mit Schmerzlinderung
Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Futtermittel ohne Gentechnik während der Mastphase, mindestens jedoch 6 Monate vor der Schlachtung

Futtermittel ohne Gentechnik 

 

mind. 60 % der Futtermittel aus
dem eigenen Betrieb bzw. aus
der Region

 

mind. 60 % der Trockenmasse
frisches, getrocknetes oder
siliertes Raufutter in der
Tagesration während der Mastphase mindestens jedoch 6 Monate vor der Schlachtung

ausschließlich Futtermittel ohne Gentechnik


Futtermittel müssen aus ökologischer Erzeugung stammen


mind. 70 % Futtermittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region

 

mind. 60 % der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddatenerfas­sung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddatenerfas­sung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus2
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verord­nung bzw. Anbau­verband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkannt
ITW oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm

Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert

 

Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Quali­täts­standard garantieren als die EU-Öko Verordnung.

Ergänzende Hinweise

*Nach EU-Öko Verordnung ist eine Kombinationshaltung (= saisonale Anbindehaltung) in bestimmten Fällen zulässig

 

¹ Übergangslösung; mittelfristig wird angestrebt, die Anbindehaltung nur in Kombination mit saisonaler Weidehaltung zu akzeptieren.

 

2 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

 

Tiere müssen mind. 6 Monate vor der Schlachtung unter diesen Bedingungen gehalten werden

Programm
Platz

Mindestfläche gesetzlich vorgeschrieben:
z.B.: für 50-110 kg 0,75 m²/Tier

Mindestfläche
10 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
z.B.: für 50-110 kg 0,825 m²/Tier

Mindestfläche
40 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
z.B.: für 50-110 kg 1,05 m²/Tier )

Mindestfläche
100 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
z.B.: für 50-110 kg 1,5 m²/Tier

Mindestfläche
< 110 kg: 1.3 m²/Tier im Stall und 1 m²/Tier Auslauffläche

 

> 110 kg: 1,5 m²/Tier im Stall und 1,2 m²/Tier Auslauffläche

Haltung
Stallhaltung
Stallhaltung
Stallhaltung mit Außenklimareizen; mind. Offenfrontstall
Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf oder Freilandhaltung
Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf oder Freilandhaltung
Beschäftigung
organisches, rohfaserreiches Be­schäf­tigungs­material
organisches, rohfaserreiches Be­schäf­tigungs­material
organisches, roh­faser­reiches Be­schäf­tigungs­material zusätzlich Stroh (als Einstreu oder Raufutter) oder vergleichbares Material
organisches Beschäftigungs­material: Stroh oder vergleichbare Substrate

organisches Beschäftigungs­material: Stroh oder vergleichbare Substrate


Wühlmaterial im Auslauf

Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Futtermittel ohne Gentechnik während der gesamten Mastphase

Futtermittel ohne Gentechnik während der gesamten Mastphase

 

mind. 20 % Futter­mittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
während der gesamten Mastphase

ausschließlich Futter­mittel ohne Gentechnik

 

Futter muss aus öko­logischer Erzeu­gung stammen

 

Min. 30 % Futter­­mittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Anti­bio­tikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddatenerfas­sung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibio­tikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus1
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkannt
Initiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm

Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert


Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.

Ergänzende Hinweise

1 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

Programm
Platz

max. 58 kg/m² Hähne

max. 52 kg/m² Hennen

max. 53 kg/m² Hähne

max. 48 kg/m² Hennen

(mind. 10 % mehr Platz)

max. 41 kg/m² Hähne

max. 37 kg/m² Hennen

(mind. 30 % mehr Platz)

max. 21 kg/m²

(mind. 60 % mehr Platz)

max. 21 kg/m²

 

max. 2.500 Puten im Stall

Haltung
Stallhaltung
Stallhaltung
Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Außen­klimabereich

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mind. 1/3 der Lebenszeit.

Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein.

Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mindestens 1/3 der Lebenszeit., wann immer die Witterung es erlaubt.

 

Pro Tier min. 10 m² im Auslauf.

 

Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein.

 

Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten

Beschäftigung
Trockene Einstreu, die zum Picken, Scharren und Staubbaden geeignet ist

Zusätzliches Be­schäf­ti­gungs­­material aus veränderbarem und sich verbrau­chen­dem Material wie z.B. Stroh, Picksteine.

 

Je angefangener 400 m² mind. 1 Gegen­stand

Zusätzliches Be­schäf­ti­gungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchen­dem Material wie z.B. Stroh, Picksteine.

 

Je angefangene 400 m²
mind. 2 Gegen­stände

Zusätzliches Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
Zusätzliches Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
Zuchtlinie
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 110 g/Tag)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 110 g/Tag)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 110 g/Tag)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).

Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Futtermittel ohne Gentechnik während der gesamten Mastphase, mindestens jedoch 10 Wochen vor der Schlachtung

Futtermittel ohne Gentechnik

 

Mind. 20% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region während der gesamten Mastphase, mindestens jedoch 10 Wochen vor der Schlachtung

ausschließlich Futtermittel ohne Gentechnik

 

Futtermittel aus ökologischer Erzeugung

 

Mind. 30% vom eigenen Betrieb, oder aus der Region.

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddatenerfassung am Schlachthof

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddatenerfassung am Schlachthof

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus1
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkannt
Initiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.
Ergänzende Hinweise

1 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

Programm
Platz
max. 39 kg/m²
max. 35 kg/m²

max. 25 kg/m²

oder max. 29 kg/m² bei einem Stall mit Kaltscharraum

max. 21 kg/m²
max. 21 kg/m²
Haltung
Stallhaltung
Stallhaltung
Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Außen­klimabereich

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mind. 1/3 der Lebenszeit.

Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein.

Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände, wann immer die Witterung es zulässt, während, min. 1/3 der Lebenszeit.

 

Pro Tier min. 4 m² (bei festen Ställen), 2,5 m² (bei mobilen Ställen) im Auslauf

 

Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein.

 

Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.

Beschäftigung
Trockene Einstreu, die zum Picken, Scharren und Staubbaden geeignet ist

Zusätzliches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine.

 

Je angefangener 150 m² mind. ein Gegenstand

Zusätzliches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine.

 

Je angefangener 150 m² mind. 2 Gegenstände

 

oder pro 2000 Tiere mind. 3 Stroh- oder Heuballen und pro 1000 Tiere 1 Pickgegenstand

Zusätzliches Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
Zusätzliches Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
Zuchtlinie
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 45g/Tag, mit Gait Score-Untersuchung auch 51g/Tag möglich)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 81 Tagen

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien.

Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 45g/Tag)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 81 Tagen.

Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien.

Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 45g/Tag)

oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 81 Tagen.

Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Futtermittel ohne Gentechnik während der gesamten Mastphase

Futtermittel ohne Gentechnik

 

mind. 20% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region während der gesamten Mastphase

ausschließlich Futtermittel ohne Gentechnik

 

Futtermittel aus ökologischer Erzeugung

 

Min. 30% aus dem eigenen Betrieb bzw. der Region.

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus1
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkannt
Initiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.
Ergänzende Hinweise

1 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

Programm
Platz
max. 20 kg/m²
max. 20 kg/m²

max. 20 kg/m²

bzw. 25 kg/m² Stall­grund­fläche, wenn ständiger Zugang zu Freiflächen gegeben ist

max. 20 kg/m²
max. 21 kg/m²
Haltung

Stallhaltung

 

Systematische chi­rur­gische Eingriffe am Tier, wie das Kürzen von Schnäbeln oder Krallen, sind nicht erlaubt

Stallhaltung; mit Tageslicht (Fenster oder Licht­eintritts­band min. 3% der Stallgrundfläche)

 

Systematische chi­rur­gische Eingriffe am Tier, wie das Kürzen von Schnäbeln oder Krallen, sind nicht erlaubt

Offenfrontstall

 

oder Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Wintergarten oder Freiflächen, für die gesamte Mastdauer

 

Die Freifläche muss bei einer Stallfläche von 25 kg/m² min. die Hälfte der Stallfläche betragen

 

Systematische chirurgische Eingriffe am Tier, wie das Kürzen von Schnäbeln oder Krallen, sind nicht erlaubt

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände für min. die Hälfte der Lebenszeit

Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein

2m² Grünauslauf/Tier

Systematische chirurgische Eingriffe am Tier, wie das Kürzen von Schnäbeln oder Krallen, sind nicht erlaubt

Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände für min. ein Drittel der Lebenszeit


Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein

 

Pro Tier min. 4,5 m² im Auslauf

 

Systematische chirurgische Eingriffe am Tier, wie das Kürzen von Schnäbeln oder Krallen, sind nicht erlaubt

Beschäftigung
Trockene Einstreu, die zum Gründeln und zur Beschäftigung geeignet ist

Täglich frische Einstreu

 

Zusätzlich orga­nisches Be­schäf­tigungs­material;

 

Angebot in Raufen oder Netzen

Täglich frische Einstreu

 

Zusätzlich orga­nisches Be­schäf­tigungs­material;

 

Angebot in Raufen oder Netzen

Täglich frische Einstreu

 

Zusätzlich organisches Be­schäf­tigungs­material;

 

Angebot in Raufen oder Netzen

Mindestens ein Drittel der Bodenfläche muss mit Streumaterial in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf bedeckt sein

Wasser
Nippeltränken oder vergleichbare Tränken

Zusätzliche Tränken, die ein Eintauchen des gesamten Kopfes erlauben (min. eine Tränke/250 Tiere)

Zusätzliche Tränken, die ein Eintauchen des gesamten Kopfes erlauben (min. eine Tränke/250 Tiere)

Zusätzliche zu den Tränken: Zugang zu offenem Wasser als Schwimmmöglichkeit z.B. Teich, Bach, See oder künstliches Wasserbecken (min. eine Wasserstelle/1.000 Tiere, min. 8 cm tief, und min. 1,2 m² groß)
Zusätzlich zu den Tränken: Zugang zu offenem Wasser als Schwimmmöglichkeit z.B. Teich, Bach, See oder künstliches Wasserbecken (vorausgesetzt Witterung und Hygienebedingungen gestatten dies)
Zuchtlinie
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien

Grundsätzlich robuste und gesunde Zucht­linien

min. Schlachtalter 35 Tage

Grundsätzlich robuste und gesunde Zucht­linien

min. Schlachtalter 42 Tage

Grundsätzlich robuste und gesunde Zucht­linien.

langsam wachsende Rasse

min. Schlachtalter 49 Tage

Grundsätzlich robuste und gesunde Zucht­linien.

langsam wachsende Rasse

min. Schlachtalter 49 Tage

Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel

Futtermittel ohne Gentechnik 

 

min. 70% Getreide-Anteil in der Ration während der gesamten Mastphase

Futtermittel ohne Gentechnik 

 

min. 25% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region

 

75% Getreide-Anteil in der Ration während der gesamten Mastphase

ausschließlich Futtermittel ohne Gentechnik

 

30% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region der Tagesration ist frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter beizugeben

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotikamonitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus1
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkannt
Initiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.
Ergänzende Hinweise

– Die Kriterien gelten jeweils für die Mast (ab dem 16. Lebenstag)
– Perforierte Böden oder Roste sind nur unterhalb der Tränken zulässig.


1 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

Programm
Platz

Nutzbare Bodenfläche:
1.-4. Tier: 1.500 cm²/Tier
5.-10. Tier: 1.000 cm²/Tier
11.-24. Tier: 850 cm²/Tier
ab 25. Tier: 700 cm²/Tier

 

Zusätzlich muss eine erhöhte Ebene vorhanden sein: mind. 300 cm²/Tier

Nutzbare Bodenfläche:
1.-4. Tier: 1.650 cm²/Tier
5.-10. Tier: 1.100 cm²/Tier
11.-24. Tier: 935 cm²/Tier
ab 25. Tier: 700 cm²/Tier

 

Zusätzlich muss eine erhöhte Ebene vorhanden sein: mind. 300 cm²/Tier auf einer Höhe von mind. 27 cm.
Die Gesamtgröße der erhöhten Ebene darf max. 40% der nutzbaren Bodenfläche betragen.

Nutzbare Bodenfläche:
1.-4. Tier: 2.100 cm²/Tier
5.-10. Tier: 1.400 cm²/Tier
11.-24. Tier: 1.190 cm²/Tier
ab 25. Tier: 980 cm²/Tier

 

Zusätzlich muss eine erhöhte Ebene vorhanden sein: mind. 300 cm²/Tier auf einer Höhe
von mind. 27 cm.
Die Gesamtgröße der erhöhten Ebene darf max. 40% der nutzbaren Bodenfläche betragen.

Nutzbare Bodenfläche:
1.-4. Tier: 3.000 cm²/Tier
5.-10. Tier: 2.000 cm²/Tier
11.-24. Tier: 1.700 cm²/Tier
ab 25. Tier: 1.400 cm²/Tier

 

Zusätzlich muss eine erhöhte Ebene vorhanden sein: mind. 300 cm²/Tier auf einer Höhe von mind. 27 cm.
Die Gesamtgröße der erhöhten Ebene darf max. 40% der nutzbaren Bodenfläche betragen.

Nutzbare Stallfläche/ Tier (ohne Plattformen):

fester Stall: 2.000 cm²

mobiler Stall: 1.500 cm²

 

Zusätzlich muss eine erhöhte Ebene vorhanden sein: mind. 300 cm²/Tier auf einer Höhe von mind. 27 cm.

Die Gesamtgröße der erhöhten Ebene darf max. 40% der nutzbaren Bodenfläche betragen.

Haltung

Stallhaltung/Käfig­haltung

 

Mindestgröße nutzbare Bodenfläche: Gesetzlicher Mindeststandard von 8000 cm² je Haltungseinrichtung

Gruppenhaltung

 

Gruppengröße mind. 10 Kaninchen

 

Bucht nach oben offen, keine Drahtböden

 

Es müssen mind. 2 aufeinander folgende Hoppelsprünge ermöglicht werden. Deswegen sollte eine Seite nach Möglichkeit mindestens 1,8 m lang sein.

 

Min. 5% Tages­licht­einfall (bezogen auf die Stall­grund­fläche) für Neubauten (= Gebäude, die nach dem 11.08.2014 genehmigt oder in Nutzung genommen worden sind)

Gruppenhaltung mit Außenklima, z.B.: Wintergarten, Auslauf
Offenfront

 

Gruppengröße mind. 20 Kaninchen

 

Bucht nach oben offen, keine Drahtböden

 

Es müssen mind. 2 aufeinander folgende Hoppelsprünge ermöglicht werden. Deswegen sollte eine Seite nach Möglichkeit mindestens 1,8 m lang sein.

 

Minimal eingestreute Fläche: 0,05 m²/Tier

 

Strukturierte Umgebung mit Fress-, Ruhe- und Aufenthaltsbereich

 

Geeignete Versteckmöglichkeiten (Röhren/Höhlen)

Gruppenhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf/Weide 

Oder Freilandhaltung

 

Gruppengröße mind. 20 Kaninchen

 

Bucht nach oben offen, keine Drahtböden

 

Die Außenfläche in Einrichtungen mit festen Ställen muss so gebaut sein, dass erhöhte Plattformen in ausreichender Zahl, gleichmäßig über die Mindestfläche verteilt sind.

 

Mindestens 50% der Gesamtfläche in dauerhaft verfügbarem befestigten Außenbereich oder

 

Weidefläche: 10 kg/m² und 2m² Grünauslauf/Tier

 

Ganzjährig Auslauf/ Weidefläche: max. 3,3 kg/m²

 

Bei Weide-/ Freilandhaltung: Überdachte Fressstände und Nisthütten

 

Geeignete Versteck­möglichkeiten (Röhren/Höhlen)

 

Es müssen mind. 2 aufeinander folgende Hoppel­sprünge ermöglicht werden. Deswegen sollte eine Seite nach Möglichkeit mindestens 1,8 m lang sein

Gruppenhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf/Weide

Oder Freilandhaltung

 

Nutzbare Auslauffläche/ Tier (ohne Plattformen):

Fester Stall: 2.000 cm²

Mobiler Stall: 4.000 cm²

 

Trockene Verlege- und Ruhebereiche, keine perforierte Bauweise.

 

Geeignete Versteckmöglichkeiten (dunkel, Röhren/Höhlen)

 

Erhöhte Ebene (drinnen und draußen)

Beschäftigung
Jederzeit Zugang zu grob strukturiertem Raufutter/Heucobs und geeignetem Nagematerial z.B. Weichholz/Äste
Jederzeit Zugang zu grob strukturiertem Raufutter/Heucobs und geeignetem Nagematerial z.B. Weichholz/Äste
Jederzeit Zugang zu grob strukturiertem Raufutter/Heucobs und geeignetem Nagematerial z.B. Weichholz/Äste
Jederzeit Zugang zu grob strukturiertem Raufutter/Heucobs und geeignetem Nagematerial z.B. Weichholz/Äste

Jederzeit Zugang zu grob strukturiertem Raufutter, wenn nicht genug Gras vorhanden.

 

und geeignetem Nagematerial z.B. Weichholz/Äste

Zuchtlinie
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien
Robuste und gesunde Zuchtlinien, die an die Haltung im Freien angepasst sind.
Fütterung
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel

QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futter­mittel

 

Futtermittel ohne Gentechnik während der gesamten Mastphase

QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel (bei Zukauf)

 

oder Bio/Öko-Futtermittel

 

Futtermittel ohne Gentechnik 

 

mind. 60% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region während der gesamten Mastphase

ausschließlich Futtermittel ohne Gentechnik

 

Futtermittel aus ökologischer Erzeugung

 

mindestens 70% aus eigener Erzeugung oder der Region.

 

Grundfutter muss mindestens 60 % der Futtermittel ausmachen.

Tiergesundheits­monitoring
In dem jeweiligen Programm muss ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring implementiert sein, welches die Befunddatenerfassung am Schlachthof, die Mortalitätsraten und den Antibiotikaeinsatz auf dem Betrieb beinhaltet.
In dem jeweiligen Programm muss ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring implementiert sein, welches die Befunddatenerfassung am Schlachthof, die Mortalitätsraten und den Antibiotikaeinsatz auf dem Betrieb beinhaltet.
In dem jeweiligen Programm muss ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring implementiert sein, welches die Befunddatenerfassung am Schlachthof, die Mortalitätsraten und den Antibiotikaeinsatz auf dem Betrieb beinhaltet.
In dem jeweiligen Programm muss ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring implementiert sein, welches die Befunddatenerfassung am Schlachthof, die Mortalitätsraten und den Antibiotikaeinsatz auf dem Betrieb beinhaltet.
Prüfrhythmus1
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens alle 3 Jahre
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm

Nach EU-Öko Verordnung zertifiziert

 

Oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.

Ergänzende Hinweise

– Die Tiere müssen die gesamte Zeit ab dem Absetzen bis zum Transport zur Schlachtung unter diesen Mindestbedingungen gehalten werden (gilt für alle Stufen).

 

1 Gilt für alle Programme die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

Programm
Platz
Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1

Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1

 

oder Laufstall ohne Liege-boxen: über 350 kg LG
Mindestfläche 4 m2/Tier
(Liege- und Lauffläche)

Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1

 

oder Laufstall ohne Liegeboxen

über 350 kg LG Mindestfläche

5 m2/Tier (Liege- und Lauffläche)

 

oder 1.000 m² Weidefläche/Tier

Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1

 

oder Laufstall ohne Liege-boxen: über 350 kg LG
Mindestfläche 6 m2/Tier

(Liege- und Lauffläche)

Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1

 

oder Laufstall ohne Liege-boxen: über 350 kg LG
Mindestfläche 6 m2/Tier

(Liege- und Lauffläche)

Haltung
Stallhaltung; möglichst Laufstallhaltung oder Kombinations­haltung
Laufstallhaltung   oder Kombinations-haltung1 mit Weidegang (mind. 120 Tage à 2 h) bzw. mit Laufhof oder Bewegungs­bucht mit mind. 4,5m² / Tier. Die Bewegungs­fläche muss aus min­des­tens 16 m² zusammen­hängen­der Fläche bestehen.

Laufstallhaltung mit ganzjährig nutzbarem Laufhof (mind. 3 m² /Tier im Laufhof)

oder Offenfront­laufstall

oder Laufstallhaltung mit Weidegang (mind. 120 Tage à 6 h)
keine Anbindehaltung

Laufstallhaltung mit ganzjährig nutz­barem Laufhof (mind. 3 m²/Tier im Laufhof)
und Weidegang (mind. 120 Tage à 6 h)

 

keine Anbinde­haltung

Laufstallhaltung
und Weidegang (Auslauf) wann immer es die Bedingungen zulassen.

 

Keine Anbindehaltung*

Enthornung der Kälber – falls auf dem Betrieb praktiziert
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung

Enthornung nur im Ausnahmefall

auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt; mit Schmerzlinderung

Enthornung nur im Ausnahmefall auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt; mit Schmerzlinderung
Komfort- einrichtung
keine Vorgaben
Scheuer-Kratz-Bürste im Laufstall oder auf der Bewegungsfläche in der Kombihaltung
Im Laufstall: Scheuer-Kratz-Bürste
Im Laufstall: Scheuer-Kratz-Bürste
Fütterung
Ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Ausschließlich QS-zugelassene bzw. QS-anerkannte Futtermittel
Es dürfen ausschließlich gentechnikfreie Futtermittel verwendet werden

Es dürfen ausschließlich gentechnikfreie Futtermittel verwendet werden.

 

mind. 60% der Futtermittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region.

 

mind. 60% der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration

Es dürfen ausschließlich gentechnikfreie Futtermittel verwendet werden

 

mind. 70 % der Futtermittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region

 

Futtermittel müssen aus ökologischer Erzeugung stammen

 

mind. 60 % der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration

Tiergesundheits­monitoring

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

 

Für beide gilt: verpflichtend für alle Betriebe spätestens 2026

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Eingabe in QS-Datenbank)

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

1. Befunddaten­erfas­sung am Schlachthof

 

2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring

 

Erfassung in einer zentralen Datenbank vergl. der QS-Systematik

Prüfrhythmus2
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach QS Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, nach ITW Prüfsystematik
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Kontrolle aller Betriebe durch neutrale Zertifizierungsstellen, mindestens einmal jährlich
Amtliche Kontrolle aller Betriebe gemäß EU-Öko-Verordnung bzw. Anbauverband, mindestens einmal jährlich
Verpflichtende Programm­teilnahme
Für Schlachtiere Lieferberechtigung in das QS-System erforderlich
ITW oder als vergleichbar anerkannt
Teilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
Nach EU-Öko VO zertifiziert oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbände, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EU-Öko Verordnung.
Ergänzende Hinweise

*Nach EU-Öko Verordnung ist eine Kombinationshaltung (= saisonale Anbindehaltung) in bestimmten Fällen zulässig

 

1 Übergangslösung; mittelfristig wird angestrebt, die Anbindehaltung nur in Kombination mit saisonaler Weidehaltung zu akzeptieren.

² Gilt für alle Programme, die neu eingestuft werden. Die Einstufung der Programme hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Spätestens nach Ablauf dieser 3 Jahre müssen alle Programme die Mindestanforderungen zum Prüfrhythmus erfüllen.

 

Alle Tiere, die unter den Geltungsbereich des jeweiligen Programms fallen, müssen ab der Erstkontrolle unter den Bedingungen gehalten werden. Die Milch dieser Tiere darf erst nach der erfolgreichen Erstauditierung in dem entsprechenden Programm vermarktet werden.

Die Haltungsform-Kriterien können Sie HIER herunterladen.

Stand: März 2024

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